Gastkommentar WOHNINSIDER

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12.12.2017 11:00

Gastkommentar WOHNINSIDER

2018-der Aufbruch in die Zukunft!

Ein Jahr geht zu Ende, ein neues beginnt - sofern die Welt nicht zu Weihnachten untergeht, so kommt es mir manchmal vor, bei dem Stress den sich manche Kunden machen. Die Ware muss unbedingt vor Weihnachten geliefert werden, der Familie muss anscheinend was Neues präsentiert werden, sonst ist es kein schönes Fest. Paradoxerweise entstehen bei solchen Gelegenheiten die ersten Gebrauchsspuren die dann nachher wohl noch mehr zusätzliche Belastung verursachen, ich würde darauf verzichten.

Jahr der Herausforderung

Spaß bei Seite, reden wir über das nächste Jahr, dem Jahr der Herausforderung für den Möbelhandel. Das zu Ende gehende Jahr hat für viele ein außergewöhnliches Jahr beschert. Obwohl der Möbelhandel gesamt einen leichten Rückgang zu verbuchen hat, gibt es einige, vor allem in der oberen Liga, die außergewöhnliches geleistet haben. Das bedeutet aber auch, dass andere dementsprechend einen deutlichen Verlust eingefahren haben. Viele Händler planen im nächsten Jahr einen Umbau oder sogar den Neubau ihres Geschäftes. Das geht nur wenn auch die Stimmung gut ist und in diesem Jahr entsprechende Überschüsse erzielt wurden. Gott sei Dank, die Branche hat es bitter notwendig. Ich hoffe dieses Strohfeuer breitet sich sprichwörtlich aus. Eine positive Zukunftsaussicht ist ausschlaggebend für langfristige Investitionen. Trotz den langanhaltenden Rabattschlachten der Großfläche und der teilweise kontroversiell geführten Diskussionen über den generellen Onlineverkauf und im speziellen bei Möbel setzt sich eine positive Grundstimmung durch. Das ist gut so, denn manchmal glauben Kunden „die Möbelhändler haben sich die letzten Jahre eine goldene Nase verdient“ bei diesen Rabattsätzen, aber andere wieder verstehen, dass dies nur mit „getürkten Zahlen“ möglich ist.

Aussagekräftiger Beginn

Eine kompakte Vorschau auf das nächste Jahr und einen aussagekräftigen Beginn bringt wie immer die Möbelmesse Köln im Jänner. Nicht so pompös und inszeniert wie die Messe in Mailand, dafür aber mit dem besten Überblick auf kleinerem Raum. Alle wichtigen Hersteller sind dort vertreten und zeigen durchaus innovative und verkaufbare Modelle. Wenn man in kurzer Zeit einen halbwegs umfassenden Ausblick der Branche erhalten möchte, ist man in Köln richtig. Eine Messe fürs perfekte Business, hier erhalten Sie entscheidende Impulse für den Erfolg vor Ort. Auch wenn eine Messe im Jänner, bei Regen und Schnee, für viele eine Überwindung darstellt sollte sie in seiner Bedeutung für den Markt nicht unterschätzt werden. Trotz der fehlenden Küchenmesse sollte man vor allem die deutsche Möbelindustrie nicht unterschätzen, Wohnen besteht nicht nur aus der Küche. Deutschland als Möbelproduzent, auch wenn sich nur der Firmensitz in unserem Nachbarland befindet, ist absolut im Aufwind, die Exportzahlen sprechen für sich. In unseren Breitengraden verdrängen die deutschen Hersteller immer mehr italienische Marken, ob das gut ist und die Vielfalt darunter leidet steht auf einem anderen Blatt. Beachtenswert ist auch die Insolvenz eines der größten deutschen Küchenhersteller in diesem Jahr. Das kurzfristige fehlen von tausenden Küchen hat nur kurze Zeit sichtbare Probleme verursacht, der restliche (deutsche) Markt hat es sofort kompensiert. Welche Gründe dafür ausschlaggebend waren ist hinlänglich bekannt. Es ist schon bezeichnet, wenn ein großer Player verschwindet. Es verursacht nur kurze Zeit Irritationen und wenn ein kleiner verschwindet, wird es am Markt gar nicht wahrgenommen.

Korpusmöbel im Sinkflug

Auffallend ist aber, dass der Sinkflug der Korpusmöbel (vor allem das klassische Wohnzimmer) weiter ungebremst weitergeht. Abgefangen wird dieser Bereich mit immer exklusiveren Essgruppen, das gute Sitzen lassen sich die Kunden was kosten und geben dafür immer öfter mehr Geld aus als für ein kompaktes Auto. Gerade in diesem Bereich sieht man die Polarisierung zwischen „Masse und Exklusiv“ sehr eindeutig. Mit herkömmlichen Argumenten kann man dies nicht mehr argumentieren, andere Werte neben Qualität und Marke spielen eine immer größere Rolle. Für gutes Sitzen und erwartete Langlebigkeit sind immer mehr Kunden bereit entsprechend zu investieren. Dieses Warensegment ist derzeit wohl die am besten sichtbare Veränderung und anhaltender Wandel unserer Branche oder besser gesagt unserer Gesellschaft. Wenn sich das gesellschaftliche Umfeld verändert, müssen wir uns den geänderten Rahmenbedingungen anpassen, je mehr wir „agieren“ und nicht „reagieren“ desto besser. Ein Spiegelbild für diesen Wandel sehen Sie in konzentrierter Form bei der Möbelmesse Köln 2018. Überzeugen Sie sich selbst von den beeindruckenden Ideen und besuchen Sie mich in der Halle 11 vom 15.1-21.1 2018.

KFF Halle11.1 Stand B001 www.kff.de

MIINU Halle 11.1. Stand D001 www.miinu.de

Ich wünsche allen Freunden und Kunden ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute im neuen Jahr. Das Glück besteht nicht darin, dass du tun kannst, was du willst, sondern darin, dass du auch immer willst, was du tust. (Tolstoi)

wk@agentur-kandut.at

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